Bis zu 4296 Zeichen in einem kleinen Quadrat
QR-CodeDu hast sicher schon mal komische quadratische Codes auf Briefen, Paketen oder anderen Produkten gesehen. Dieser zweidimensionale Code heißt QR-Code (Quick-Response = „schnelle Antwort“) und wurde 1994 in Japan entwickelt.

Der QR-Code kann digitale Daten schnell analog verfügbar machen, die wiederum leicht von jedem in digitaler Form erfasst werden können. Verschlüsseln kann man fast alles: URLs, Telefonnummern, SMS. Als öffentlicher Standard etabliert sich der Code immer mehr.

Im Vergleich zu normalen Strichcodes kann der QR-Code viel mehr Informationen (bis zu 4296 Zeichen) enthalten. Im Bereich Logistik wird der QR-Code längst verwendet. Die Kontrolleure der Bahn lesen mit ihren Geräten die QR-Codes auf deiner Fahrkarte und die Postbeamten die QR-Codes auf deinen Paketen. Zeitschriften wandeln weiterführende Informationen zu einem Thema in QR-Codes um und drucken diese im Heft.

In Japan ist der QR-Code extrem verbreitet – man findet ihn auf nahezu jedem Werbeplakat, auf Visitenkarten, Verpackungen, in U-Bahn Stationen, damit viele Menschen dort die Infos einfach mit dem Handy aufnehmen und abrufen können. Selbst die dortige Regierung verwendet den QR-Code. Die japanische Einwanderungsbehörde nutzt den QR-Code z.B. mit verschlüsselten Daten für das Visum, das bei der Einreise in den Reisepass eingeklebt wird.

Überleg mal, wo man überall QR-Codes einsetzen kann. Unendlich viele Möglichkeiten sind denkbar. Wo hast du schon mal QR-Codes gesehen?

Auch du kannst Infos am Computer in QR-Codes umwandeln und mit deinem Handy entschlüsseln. Dafür brauchst du ein Handy mit Kamera hast und die QR-Code-Lesesoftware.

http://qrcode.kaywa.com bietet einen QR-Code-Generator an: Du gibst die Informationen ein, die du verschlüsseln willst, und bekommst einen fertigen QR-Code.

http://zxing.org/w/decode.jspx bietet einen QR-Code-Decoder an: Damit kannst du QR-Codes, die du im Internet findest, entschlüsseln.

http://reader.kaywa.com für die mobile Erfassung von QR-Codes: Hier gibt es einen QR-Code-Reader, den du dir aufs Handy laden kannst. Das kann viel Geld für die Internetnutzung.
Bis zu 4296 Zeichen in einem kleinen Quadrat Autor/in: EricMildner
 
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