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Seit zwei Wettbewerbsjahren bietet MB21 auch den ganz jungen MedienmacherInnen eine Plattform für ihre kreativen Medienprodukte. Trotz oder gerade weil in diesem Jahr der Anteil aller Einsendenden bis 6 Jahre bei nur 5 Prozent lag, möchten wir ErzieherInnen dazu ermutigen, Kinder im kreativen Umgang mit neuen Medien zu unterstützen und ihre ersten multimedialen Versuche, besonders in Hinblick auf die Frühförderung im Bereich kultureller Bildung, einzureichen. Welche schönen Früchte diese Arbeit tragen kann, kann man an den Projekten der Preisträgerkinder aus diesem und dem vergangenen Jahr sehen. Sie repräsentieren die besondere Begeisterung und den Erfindungsreichtum in dieser Altersgruppe. Wichtig ist der MB21-Jury bei der Auswahl der Projekte vor allem, dass die Bereitschaft zu spüren ist, eine kleine Idee mit den zur Verfügung stehenden technischen Mitteln umzusetzen. |
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Knetanimation, Lege- und Puppentrick – in diesem Jahr erreichten uns viele Animationen. Sie sind aufgrund des unkomplizierten technischen Zugangs beliebt. Die nominierten Beiträge in dieser Alterskategorie zeigen, wie spannende Ideen mit einfachen Mitteln multimedial und fantasievoll umgesetzt werden können. Man spürt, wie viel Eifer und Ausdauer die Kinder hatten, denn pro Sekunde Film mussten 24 Fotos aufgenommen werden. Bei einer fünfminütigen Geschichte sind das 7200 Fotos! Weil so viele gelunge Animationen eingereicht wurden, fiel der Jury die Entscheidung schwer. Letztlich entschied sie sich für einen der witzigsten Beiträge im ganzen Wettbewerb. |
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Ein 3D-Animationsfilm, ein Website mit regelmäßigen Videoshows, ein Computerlernspiel, ein Onlineportal, eine Jugendradiowebsite, ein Film mit Machinima- und Realfilmelementen – bunt ist die Palette, hoch ist das Niveau in dieser Altersgruppe! Unterschiedlich groß auch die Teams. Auffällig in diesem Jahr: besonders viele Gewinnerprojekte wurden ohne pädagogische Unterstützung am heimischen PC oder Mac erstellt. Unser Kompliment an die jungen Kreativen! Hinzu kommen tolle Projekte und Produkte, die zeigen wie vielfältig die pädagogische Arbeit mit Medien in unterschiedlichen Bildungskontexten aussehen kann und gleichzeitig Beleg dafür sind, wie intensiv sich Kinder und Jugendliche in diesem Alter mit bestimmten Themen auseinandersetzen. |
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Fast 40 Prozent aller Einsendungen wurden von den medial aktivsten Nutzern des diesjährigen Wettbewerbs produziert. Bemerkenswert ist die professionelle Gestaltung aller Preisträgerbeiträge dieser Kategorie. Je älter die Teilnehmer, desto kleiner die Produktionsgruppen. In Miniteams entstanden Medienprodukte von hoher ästhetischer wie inhaltlicher Qualität, die andeuten, welches Potenzial nicht nur in den digitalen Medien selbst, sondern vor allem in der zukünftigen Generation kreativer Medienmacher steckt. Wir würden uns freuen, wenn die jungen MB21-Profis auch in Zukunft so souverän mit neuen Medien umgehen und später vielleicht im beruflichen Leben davon profitieren können.
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In diesem Wettbewerbsjahr wurden insgesamt fünf Sonderpreise mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten vergeben: Wieso soll man in einem witzigen Multimediaclip über London nicht genauso viel lernen wie in einer trockenen Schulstunde Englischunterricht? Für innovative Lösungen gab\'s den Sonderpreis ZUKUNFT DER SCHULE. SCHULE DER ZUKUNFT. Das beste Machinima mit Message erhielt den Sonderpreis MACHINIMA. Für die aktive und kritische Auseinandersetzung mit neuen Medien gab es den Sonderpreis MEDIENKOMPETENZ. Die größte Checkerin im Multimediabereich erhielt den Sonderpeis für MEDIENMACHERINNEN. Und schließlich gabs für ein besonders künstlerisch-kreatives Projekt den Sonderpreis MEDIENKUNST.
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