2014, Sonderpreis: DigitalARTisten

"Warten als künstlerische Handlung"

Warten als künstlerische Handlung

Grundkurs Kunst (Jahrgangstufe 11) des Julius-Stursberg-Gymnasiums in Neukirchen-Vluyn

Sechs Pavillions an der Emscher dienen als Grundlage für diese Installation.Es ist die Dokumentation eines Wartensprozesses von insgesamt 20 Stunden, der in Zeitraffer zusammengefasst wurde. Man wartet auf die Renaturierung der Emscher. Außenaufnahmen zeigen den Bereichs, in den die Emscher zurückgeleitet werden soll, Innenaufnahmen dokumentieren den Prozess des Wartens. In der Installation werden beide Filme getrennt auf gegenüberliegenden Wänden gezeigt, mit Geräuschen der Umgebung unterlegt und mit Texten zur Reflexion der Situation kombiniert.Komplettiert wird das Werk durch Texteinblendungen in die Filme. Der Betrachter der Installation kann sich in Langmut üben und der Erfahrung des Wartens nachspüren.

Laudatio der Jury:

Wie kann man sich ein komplexes Kunstwerk aus dem Bereich umweltkritischer Open-Air-Installation erarbeiten? Am besten, indem man es in der von den Künstlern konzipierten Weise aktiv benutzt. Der 11er Kunst-Grundkurs des Julius-Stursberg-Gymnasiums quartiert sich auf der „Emscherkunst2013“ in den bewohnbaren Warte-Pavillon ein. Man wartet auf die Renaturierung der Emscher. Außenaufnahmen zeigen die Wiesen, in die der kanalisierte Fluss zurückgeleitet werden soll; Innenaufnahmen dokumentieren den Prozess des bewussten Wartens - insgesamt 20 Stunden wurden im Zeitraffer zusammengefasst. In Form einer eigenen Rauminstallation wollen die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrung und ihre vielschichtigen philosophischen Reflexionen zum Thema Warten anderen näherbringen. Wir freuen uns, dass wir für diese multimediale Installation den Sonderpreis DigitalARTisten verleihen dürfen.

Projekt: Warten als künstlerische Handlung

Laudatio

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